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22.05.2026 - 29.05.2026: Pfingstzeltlager
Traditionell fand auch in diesem Jahr in der 1. Woche der Pfingstferien das Familienzeltlager der Kolpingsfamilie Münchberg statt. Das Jugendleiterteam legte ein besonderes Augenmerk auf die Planung und Durchführung für die Kinder und Jugendlichen, die der Einladung gefolgt sind und sich auf den Weg zum vereinseigenen Zeltplatz in Hühnerloh, in der Fränkischen Schweiz bei Gößweinstein machten. Spiel, Spaß, bewusstes Naturerleben, Gemeinschaft, Abenteuer erleben, all das waren Ziele, die sich das Team als Aufgabe gestellt hat, um eine sinnvolle und spannende Freizeitgestaltung gewährleisten zu können.
Am Freitagmittag war der große Anreisetag. Zelte aufbauen, Zeltlagerküche einrichten, Lagerfeuer herrichten, nähere Umgebung erkunden. Gemeinsame Regeln aufstellen, um in der kommenden Zeit gut miteinander auszukommen. Die Kinder und Jugendlichen brachten auch sehr gezielt eigene Ideen und Vorschläge mit ein, wie ein gutes Miteinander gelingen könnte. Schon am 1. Abend wurde dann bei anbrechender Dunkelheit das Lagerfeuer entzündet und zu Gitarrenklängen altbekannte Lieder gesungen.
Der Samstag und Sonntag stand unter dem Motto: Zeltplatz-Fußball-Weltmeisterschaft. Nach einem gemeinsamen Frühstück und einem gemeinsamen Aufwasch und Küche sauber machen, wobei die Aufgaben hier von den Teilnehmern in Eigenregie übernommen wurden, machte man sich bereit für das große Sportevent. Zunächst jedoch wurde der große Pool aufgebaut und bei verschiedenen Wasserspielen stand der Spaß der jüngsten Teilnehmer an erster Stelle. Anschließend aufgeteilt in mehrere Gruppen hieß es: „Trikots gestalten und Fan-Artikel herstellen“ für die große Zeltplatz-Fußball-Weltmeisterschaft. Teamgeist und körperliche Aktivität der Kinder und Jugendlichen wurden geweckt und mancher ging an die Grenzen seiner Möglichkeit. Persönliche Erfahrungen; „ich kann mehr als ich mir selber vorgestellt habe“, „ich habe mich getraut und es war toll“, war das Resumee einiger Teilnehmer. Am Abend, wie immer gerne angenommen, gab es Stockbrot am Lagerfeuer.
Der Nachmittag am Sonntagstand ganz im Zeichen eines gemeinsamen Zeltlager-Gottesdienst. Präses Pfarrer Fleischmann feierte einen lebendigen und alle ansprechenden Gottesdienst. Immer wieder bezog er auch die „Kleinsten“ mit in seine Ausführungen ein, und brachte so das Geschehen von Pfingsten mit dem Hl. Geist allen nahe.
Nachdem es abends etwas abgekühlt hatte, startete die Zeltplatz-Fußball-Weltmeisterschaft. Die Kinder und Jugendlichen wurden in Mannschaften eingeteilt und auch manch Erwachsener half bei dem Turnier aus. Öfters ging eine La-Ola-Welle durchs Publikum. Am Ende gab es viel Applaus für die fairen und lustigen Spiele. Der Tag klang beim abendlichen Lagerfeuer mit „Popcorn“ und Gitarrenklängen aus.
Aufgrund des warmen und sonnigen Wetters verbrachte man den Montag im Freibad Ebermannstadt und den Mittwoch auf Wunsch der Kinder, im Schwimmbad Cabrio Sol in Pegnitz.
Dienstag gab es zunächst eine Wiederholung der Pool-Party für die Jüngsten.Danach ging es zum Kletterwald Weidenloh. Das Motto: “Spaß und Abenteuer in luftigen Höhen.“ Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern, das entspricht einer Größe von drei Fußballfeldern, konnte man in 16 Parcours mit mehr als 200 Kletterelementen auf bis zu 20 Metern Höhe die eigenen Grenzen austesten. In den Parcours begegnet erlebt man neben den Highlight-Elementen wie einem Bobby-Car (Parcours Faultier), einem Hexenbesen (Parcours Gecko) oder einem Tarzan-Sprung (Parcours Gorilla) drei 250 Meter langen Seilbahnen (Parcours Flying-Fox & Franken-Fox), auf denen man über die gesamte Anlage rauschen darf.Selbst die kleinsten Kinder ab 4 Jahren durften in Begleitung eines Erwachsenen klettern.
DonnerstagVormittag war „Rodeln“ am Erlebnisfelsen Pottenstein angesagt. Nachdem Mittagessen fuhr man zum Erlebnisspielplatz am Kletter-Infozentrum Fränkische Schweiz in Obertrubach. Er bot den Teilnehmern Seilpyramide, Kletterburg, Kletter-Labyrinth, Boule-Platz, Boulderturm und gegenüber eine Kneippanlage. Im Juragarten konnte man sich Pflanzen und Blumen ansehen, die im felsigen Gelände wachsen. Unter anderem ein Nachmittag voller interessanter Entdeckungen.
Der letzte Abend am Lagerfeuer wurde mit gemeinsamen Liedern und einer Nachtwanderung beendet.
Freitag war der Tag, wo man schon langsam ans Abbauen denken musste. Zuvor aber konnten sich die Kids bei einem Bauer in Hühnerloh die frisch geschlüpften Küken und Hasen anschauen.
Eine Woche Abenteuer, Spannung, Gemeinschaft, Freizeit der etwas anderen Art, so erlebten es Verantwortliche und Teilnehmer gleichwohl. Das Feedback der Teilnehmer gab den Verantwortlichen Recht, dass es sich auch heute, in Zeiten von Sozial Media lohnt, sich für sinnvolle Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche zu engagieren.



















